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Grafitti

Frieden leben

Gemeinsames Jahresthema der Hilfswerke und Diözesen 19/20


 



Ein Leben in Frieden ist für viele Menschen auf der ganzen Welt nicht möglich. Die Konflikte reichen dabei vom Unfrieden und der Kriminalität in einzelnen Stadtteilen bis hin zu militärischen Konflikten, die ganze Länder betreffen. Als Frieden wird dabei - orientiert am biblischen Vorbild - ein umfassendes Konzept verstanden, das mehr ist als die Abwesenheit von Krieg. Ein friedvolles Leben umfasst dabei auch die Beziehungen zu Gott, zu sich selbst, zum Nächsten und auch zur Natur.


Im Kirchenjahr 2020, das im Advent 2019 begonnen hat, stellen die Hilfswerke Adveniat, Die Sternsinger, MISEREOR, Renovabis und missio ihre Kampagnen unter das gemeinsame Jahresthema "Frieden leben." Internationale Gäste der verschiedenen Hilfswerke werden im Laufe des Jahres in allen Diözesen Deutschlands unterwegs sein und ihre Friedens- und Versöhnungsarbeit vorstellen.


Gäste im Bistum Fulda:

  • Reyna Cachi Salamanca, Bolivien, Projektpartnerin von Adveniat, 23.-27.11.2019 (mehr)
  • Elias Habib, Libanon, Projektpartner von MISEREOR, 12.-17.03.2020 (mehr)
  • Dorothea Weismann, Referentin im Monat der Weltmission, Oktober 2020 (mehr)
  • Jacques Kasongo, Referent im Monat der Weltmission, Oktober 2020 (mehr)
  • Tété Agbodan, Referent im Monat der Weltmission, 26.-28.10.2020 (mehr)


 
 

Bevorstehende Veranstaltungen im Bistum Fulda


Kreativ-Wettbewerb "Frieden leben"

Ideenwettbewerb für Jugendliche in Kooperation mit dem BDKJ

Der BDKJ Fulda und das Referat Weltkirche im Bistum Fulda rufen gemeinsam zu einem Ideenwettbewerb zum Thema „Frieden leben“ auf.

Wir laden Jugend- und Firmgruppen, Chöre, Schulklassen und Aktive in den Pfarreien auf, Bilder zum Thema „Frieden leben“ zu gestalten.

Es handelt sich um einen Ideenwettbewerb, das bedeutet, dass nicht grafisch perfekte Bilder eingereicht werden müssen. Die Idee ist wichtig! Gestaltet ein Bild oder einen Plakatentwurf und reicht diesen bis 11. September 2020 ein.

Weitere Informationen


 

Frieden leben. Ökumenisches Friedensgebet

20. September 2020 - 18.00 Uhr - St. Lukas, Aschenberg

Am Vorabend des UN-Weltfriedenstags findet in der Kirche St. Lukas, Aschenberg ein ökumenisches Gebet für den Frieden statt. Ein Leben in Frieden ist für viele Menschen auf der ganzen Welt nicht möglich. Die Konflikte reichen dabei vom Unfrieden und der Kriminalität in einzelnen Stadtteilen bis hin zu militärischen Konflikten, die ganze Länder betreffen. Nicht selten geht es dabei auch um den Zugang zu Rohstoffen und Land. In Frieden leben ist Hoffnung und Aufforderung zugleich.


Kooperation zwischen Pfarrverbund Horas, Niesig, Aschenberg, BDKJ Fulda und dem Referat Weltkirche im Bistum Fulda

 
 

Faire Woche

September 2020

Vom 11.-25. September findet bundesweit die Faire Woche statt. Die Agenda-Arbeitsgruppe Faires Fulda bietet im Rahmen der Fairen Woche ein vielfältiges Programm an (vgl. Flyer), einige Highlights sind:

  • Foto-Ausstellung von Christof Krackhardt „Ich bin das Leben, das leben will“, 11.September - 04.Oktober
  • Forum Lieferkettengesetz, 21.September, 10 Uhr
  • Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst an Erntedank, 4.Oktober, 14 Uhr
 
 

"Selig die Frieden stiften"

Monat der Weltmission - Oktober 2020

Im Monat der Weltmission Oktober gibt es verschiedene Angebote im Bistum Fulda:


  • Referenten, die zu Vorträgen, Infoabenden, Gesprächsgruppen an die Schule, in eine Pfarrei oder einen Verband kommen (siehe rechts), weiter Informationen hier


  • Online-Veranstaltung: „Begegnung Westafrika“ mit internationalen Referenten aus Nigeria und Ghana, 19. Oktober, 19.00 Uhr – Anmeldung über missio@bistum-fulda.de


  • Gottesdienst am Weltmissionssonntag, 25. Oktober, 10.00 Uhr im Dom unter Beteiligung verschiedener weltkirchlicher Akteure des Bistums
 
 

Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt. Monat der Weltmission im Oktober

25. Oktober 2020 Weltmissionssonntag

 

Im Oktober findet der Monat der Weltmission und am 25.10.2020 der Weltmissionssonntag statt. Das Motto „Selig die Frieden stiften (Mt 5,9) – Solidarisch für den Frieden und Zusammenhalt!“ reiht sich in das gemeinsame Jahresthema der Hilfswerke und Diözesen „Frieden leben“ ein. Der Monat der Weltmission ist eine Zeit des voneinander Lernens, des füreinander Betens und des miteinander Teilens.

Die Coronapandemie stellt den Monat der Weltmission auf den Kopf. Gäste aus der Weltkirche werden im Oktober nicht nach Deutschland reisen können. Die Pandemie stellt alle vor große Herausforderungen.
Missio lenkt dieses Jahr den Blick auf Westafrika. Dort leiden die Menschen schon lange unter Armut, Hunger und terroristischen Anschlägen. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich und der soziale Friede ist gefährdet. Die katholische Kirche unterstützt die Menschen mit Lebensmitteln, medizinischer und pastoraler Hilfe.

Die Solidaritätskollekte am Weltmissionssonntag ist für die Kirche in den ärmsten Regionen der Welt überlebenswichtig. Ohne sie wäre die diakonische und pastorale Arbeit vielerorts nicht möglich. Aufgrund der Coronapandemie werden viele Gemeinden weltweit keine Kollekte halten können. Der Solidaritätsfonds, der die ärmsten Diözesen im nächsten Jahr unterstützen soll, droht deshalb leer zu bleiben. Die Kollekte am Weltmissionssonntag lebt von der Bereitschaft aller, das zu geben, was sie können, um einen Unterschied zu machen. Machen Sie mit!


missio@home

Durch die Einschränkungen der Corona-Krise gibt es im Monat der Weltmission missio-Angebote, die Sie Zuhause oder in Ihrer Gemeinde umsetzen können. Missio lädt zu einer digitalen Gesprächsrunde an den Sonntagen, 4. und 25. Oktober ein. Hier werden auch Partner aus Westafrika dabei sein.


Weitere Informationen und Materialien finden Sie auf der Homepage von missio zum Weltmissionssonntag


 
 

Gebete für den Frieden


 

Gäste im Bistum Fulda


Reyna Cachi Salamanca aus El Alto, Bolivien

Projektpartnerin von Adveniat, 23.-27.11.2019 in Fulda

Gesprächsabend in Kooperation mit Solwodi und dem Frauenzentrum der Stadt Fulda zum Thema Prostitution in Bolivien und in Deutschland 
Gesprächsabend in Kooperation mit Solwodi und dem Frauenzentrum der Stadt Fulda zum Thema Prostitution in Bolivien und in Deutschland
Reyna Cachi Salamanca, der ehrenamtliche Begleiter von Adveniat Franz Trimpl-Hermann sowie Paulina Hauser  
Reyna Cachi Salamanca, der ehrenamtliche Begleiter von Adveniat Franz Trimpl-Hermann sowie Paulina Hauser
 

Munasim Kullakita zu Deutsch "Liebe dich selbst, Schwester" ist der Name der Organisation für die Reyna Cachi Salamanca tätig ist und der es darum geht, jungen Frauen den Weg aus der Prostitution zu ermöglichen.


Die Sozialpädagogen rund um Frau Cachi Salamanca arbeiten mit Mädchen, die Opfer sexueller Ausbeutung geworden sind. Sie stärken das Selbstwertgefühl und zeigen neue Wege auf, wie das Leben weitergehen kann. So können die jungen Frauen lesen und schreiben lernen, eine praktische Ausbildung absolvieren und damit neuen Mut für die Zukunft schöpfen.


Das Zentrum der Organisation Munasim Kullakita, die von Adveniat unterstützt wird, ist dabei auch ein Lernort des Friedens. Des Friedens mit sich und der Umwelt. Aus diesem Grund wurde Reyna Cachi Salamanca auch eingeladen nach Deutschland zu kommen, denn das Thema der Adventsaktion von Adveniat ist Friede! Mit Dir!

 

Elias Habib aus Dbayeh, Libanon

Projektpartner von MISEREOR, 12.03. - 17.03.2020 in Fulda

Elias Habib ist seit 2006 Direktor des Joint Christian Committee for social services (JCC) in Dbayeh, Libanon. JCC ist Partner von Pontifical Mission.

Seine Aufgaben dort sind u.a. die Begleitung von Fort- und Weiterbildungen für Lehrerinnen und Lehrern sowie die Leitung und Entwicklung neuer Programme zu Beginn eines jeden Schuljahres.

Elias Habib glaubt fest daran, dass Wissen und Bildung Kindern helfen, einen guten Weg ins Leben zu finden. Mit seinen Angeboten will JCC Kinder und Jugendliche von der Straße holen und vor Gewalt schützen.

Durch sein starkes Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz schafft er es, hochqualifizierte Bildungsstandards zu schaffen, damit jedes Kind sein Potential entfalten kann.


 
 

Referenten im Monat der Weltmission

 Oktober 2020 in Fulda

Jacques Kasongo wurde 1989 geboren und stammt aus dem Bistum Kamina in der Demokratischen Republik Kongo. Seit 2015 studiert er Theologie und seit 2018 ist er als Student im Fuldaer Priesterseminar.

Seine Themen sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kongo, das Pfarreileben in der DR Kongo, sowie Bildung und Gesundheit.


Tété Agbodan (Jahrgang 1987) stammt gebürtig aus Togo und ist beim Hilfswerk missio seit einigen Jahren in der Friedensarbeit, vor allem in der Flüchtlingsarbeit (missio-Truck) tätig. Neben dem Masterstudium der Sozialpädagogik in Essen (Schwerpunkt „Public Health“) koordiniert er seit Januar 2020 das missio-Truck-Projekt in Deutschland.
Seine Themen sind der Einsatz für Frieden und Zusammenhalt in Westafrika und die Corona-Pandemie in Togo.


Dorothea Weismann war 18 Monate als Freiwillige in Benin. Seitdem pflegt sie enge Kontakte nach Benin sowie zu Menschen aus dem Senegal, Togo und Kamerun. Sie studiert aktuell Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen an der Hochschule Fulda.
Ihre Themen sind der Freiwilligendienst im Ausland und die allgemeine Situation in Benin sowie Herausforderungen durch die Corona-Pandemie.


Wenn Sie Interesse haben, einen unserer Referenten einzuladen, melden sich per Mail unter missio@bistum-fulda.de oder telefonisch unter 0661-87386.

 
 

BKDJ-Jahresthema: FriedensKlima


"Friedensklima" – unter diesem Motto finden im kommenden Jahr die Veranstaltungen des BDKJ Fulda statt. Mit diesem Jahresthema fügen sich die Veranstaltungen des BDKJ in den Themenschwerpunkt der weltkirchlichen Hilfswerke ein, die in ihren Aktionen das Thema Frieden in den Fokus nehmen und in die aktuellen gesellschaftlichen Debatten um Klimagerechtigkeit. Fachtage, Bildungsreisen und Workshops beschäftigten sich mit den Themen Klima und Frieden. Mal einzeln und mal zusammengedacht als „Friedensklima“.


  • Kreativ-Wettbewerb "Frieden leben" (s.o.)
  • Gebet für den Frieden (s.o.)
  • Workshop Seenotrettung (auf Anfrage)
  • Planspiel Rüstungsexporte (auf Anfrage)
 

Friedenssymbol


Friedenskreuz

von Raphael Graf


Eine Weltkugel aus hartem Baustahl. Fast wie ein Gefängnis für das, was im Inneren ist. Auf ihm, filigran und verletzlich: Die Kontinente aus dünnem Seidenpapier. Bedroht durch Krieg und Gewalt. Angegriffen von einer zunehmenden Umweltzerstörung.


Getragen wird diese Weltkugel von Ölzweigen, die für den Frieden stehen. Das Material ist auch Stahl und Papier und doch: Der Baum wirkt stark und tragend. Die Zweige wachsen durch die Welt hindurch, überwinden Gefangenschaft, überwinden Gewalt, überwinden Einengung und Widerstände.


Die Ölzweige bilden ein Kreuz und verweisen auf Christus, der gesagt hat: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Eine Sendung auch für den Frieden?! Teilweise sind die Früchte des Friedens, das Grün und die goldene Frucht des Ölbaums, durch die Kontinente überdeckt. Frieden und Gerechtigkeit sind für viele Menschen auf der Erde unerreichbar.


Aber die Hoffnung bleibt, dass die Enden der Zweige diesen Käfig von Gewalt und Unterdrückung immer mehr durchbrechen. Die wachsende Hoffnung ist auf allen Seiten voll sichtbar und bleibt Sieger.


Das „Friedenskreuz 2020“ begleitet das gemeinsame Jahresthema der Werke und Diözesen „Frieden leben“ und ist u.a. bei den jeweiligen großen Eröffnungsveranstaltungen als verbindendes Symbol präsent.


 
 

Weiterführende Informationen


Kontakt:


Referat Weltkirche im Bistum Fulda

Steffen Jahn und Paulina Hauser

Paulustor 5

36037 Fulda


0661/87-386

weltkirche@bistum-fulda.de

 

Bistum Fulda


Bischöfliches Generalvikariat 

Paulustor 5

36037 Fulda


 



Postfach 11 53

36001 Fulda

 



Telefon: 0661 / 87-0

Telefax: 0661 / 87-578

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© Bistum Fulda

 

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